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Am Mittwoch, dem 15. Februar 2012 haben die Eigentümer von AgriDirect BV und Ir. Jo Smolenaar von der Gemeinde Leudal den Kaufvertrag des früheren Rathauses von Roggel unterzeichnet. Ab sofort ist AgriDirect neuer Eigentümer des zwei Etagen zählenden Gebäudes mit einer Bürofläche von ca. 1500m2. 

Mit mittlerweile mehr als 60 Mitarbeitern ist die heutige Geschäftsadresse an der Kloosterstraat 9 für den Niederländischen Agrarmarketing Spezialisten zu klein geworden. Die neuen Eigentümer des Rathauses, Thieu Hendriks und Els van Wylick freuen sich auf den bevorstehenden Umzug. „Dieser Kauf bietet uns die Möglichkeit, uns in den nächsten Jahren weiter zu vergrößern. Der Geschäftshauptsitz der Firma AgriDirect wird auf der ersten Etage eingerichtet werden. Die Räumlichkeiten im Erdgeschoss werden an andere Unternehmer vermietet“, sagt Thieu Hendriks. 

Das Telemarketing Team mit ungefähr 50 Mitarbeitern wird von den neuen Räumlichkeiten aus im Auftrag der agrarischen Zulieferindustrie diverse Dialogmarketing Aktivitäten, sowie Marktuntersuchungen in den verschiedenen agrarischen Sektoren in den Benelux und darüber hinaus ausführen. 
 
AgriDirect ist seit seiner Errichtung im Jahre 1995 in Roggel ansässig und hat in 2009 eine zweite Niederlassung in Viersen (Deutschland) eröffnet. 


    Größere Blumenzwiebelzüchter planen zusätzliche Erweiterung

    Im zweiten Jahr in Folge stieg der Prozentsatz investierungsfreudiger niederländischer Blumenzwiebelzüchter. In 2010 planten noch 17% der Züchter, den Betrieb in Kürze zu erweitern oder den Betrieb an einen Nachfolger zu übertragen. In 2011 stieg dieser Prozentsatz auf 19%. Das ist das Ergebnis des jährlichen BlumenzwiebelScanner der landwirtschaftlichen Dialogmarketing- und Marktforschungsagentur AgriDirect. Zu diesem Thema wurden im Dezember 2011 circa 900 niederländische Blumenzwiebelzüchter befragt.

    Von den Blumenzwiebelunternehmen mit einer Anbaufläche von mehr als 15 ha gaben 28% an, expandieren zu wollen. Nur in 2007 lag dieser Prozentsatz mit 29,2% noch höher, bevor die Investierungspläne in diesem Agrarsektor in 2008 erheblich sanken.

    Die Zahl der Blumenzwiebelzüchter ab 15 ha mit dem Vorhaben, den Betrieb abzubauen oder einzustellen, ist im Vergleich zu 2010 um mehr als die Hälfte auf 1,2% gesunken. Im gesamten Blumenzwiebelsektor ist jedoch noch immer eine leichte Steigung von 0,7% der Unternehmen festzustellen, die den Betrieb einstellen wollen.

    Die Pläne zur Betriebsnachfolge sind in 2011 vor allem bei den großen Blumenzwiebelbetrieben ab 15 ha mit 5,9% gestiegen. Trotz dieser erhöhten Anzahl Betriebsnachfolger ist die Nachfolgeregelung im gesamten Sektor im Durchschnitt stabil geblieben.

    • Expansionspläne niederlandischer Blumenzwiebelzuchter
    • Betribesnachfolge (gesamte Blumenzwiebelsektor)
    • Betriebsnachfolge (>15 ha Blumenzwiebelanbau)


    John Deere populärste Marke

    22 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe in Polen ab 500 Hektar wollen in Kürze in einen Traktor investieren. Dies zeigt der ‘Scanner Polen 2011’ von AgriDirect aus Viersen, eine telefonische Befragung unter polnischen Landwirten. Mittlerweile wurden von 1.000 Betrieben ab 500 Hektar Betriebsinformationen wie die Investitionspläne in Traktoren notiert.

    12% entschieden sich für einen neuen Traktor, 5% für einen gebrauchten und 5% wissen noch nicht, ob es ein neuer oder gebrauchter Traktor werden soll.

    Auch wurde durch AgriDirect die Frage nach der Traktor Marke an die Landwirte mit Investitionsplänen gestellt. John Deere wird mit mehr als 35% am meisten durch die polnischen, landwirtschaftlichen Betriebe als mögliche Marke genannt. Auf dem zweiten beziehungsweise dritten Platz stehen Fendt (fast 19%) und New Holland (fast 17%).
     

    • Investionspläne in Schlepper bei polnischen Landwirten
    • Gewünschte Marke neuer Traktor polnischer Landwirt


    Die Agritechnica 2011 ist mittlerweile wieder vorbei. Dieser weltweite Marktplatz der Landtechnikbranche  heißt alle zwei Jahre Hunderttausende Besucher aus Deutschland aber auch aus dem Ausland willkommen.

    Einige Wochen vor der Eröffnung dieser Messe, fragten wir die Besucher von agri-treff.de, ob sie die Agritechnica 2011 besuchen wollen und so ja, mit welchem Ziel.

    Mehr als 60% planten diesen Besuch; 45% wollten sich hauptsächlich über neue Techniken informieren, 8% wegen vorgenommener Investitionen und  8% wegen der sozialen Kontakte.

    40% der Landwirte ging in diesem Jahr nicht zu der Messe in Hannover.
    Insgesamt reagierten 485 Landwirte auf diese Umfrage.



    Positivere Stimmung im Gemüse unter Glas Sektor

    Sowohl der Prozentsatz Gewächshaus Gärtner mit Expansionsplänen als auch derer mit Beendigungsplänen liegt knapp unter 9%. Dies bedeutet, dass mehr Gewächshausgärtner als im letzten Jahr den Betrieb beenden wollen und weniger als im letzten Jahr expandieren wollen. Der Gemüse unter Glas Sektor ist mit 11% Expansionsplänen positiver eingestellt als der Durchschnitt. Dies resultiert aus dem GewächshausScanner Niederlande 2011 von AgriDirect.

    AgriDirect inventarisiert jährlich während des GewächshausScanners die Zukunftsorientierung der Gewächshaus Gärtner. Hierzu wurden von September bis Oktober 2011 mehr als 4.000 Gewächshausbetriebe in den Niederlanden angerufen.

    In der gesamten Gruppe der Gewächshaus Gärtner, ist der Prozentsatz der Expansions- oder Nachfolgepläne von 9,5% in 2010 auf 8,8% in 2011 gesunken. Der Prozentsatz derjenigen, die den Betrieb beenden wollen, stieg im gleichen Zeitraum von 8,4% auf 8,9%. Derselbe Trend zeigt sich bei Betrieben ab 2 Hektar unter Glas obwohl hier der Prozentsatz hinsichtlich der Expansionspläne deutlich höher und der Prozentsatz hinsichtlich der Beendigungspläne wesentlich niedriger liegt als der Sektor Durchschnitt.

    Stimmung im Gewächshaus - Gemüsesektor positiver
    11% der Gemüsezüchter unter Glas wollen in Kürze den Betrieb erweitern oder nachfolgen lassen. Dieser Prozentsatz ist wesentlich höher, als der Sektor Durchschnitt. Der Prozentsatz derjenigen, die den Betrieb einstellen wollen, ist niedriger als im gesamten Gewächshaussektor. Züchter von einjährigen Garten- und Beetpflanzen schauen am wenigsten positiv in die Zukunft. Hier wollen nur 5,5% expandieren und 9,8% planen in Kürze den Betrieb einzustellen.
     

    • Zukunfstorientierung der niederländischen Gewächshaus Gärtner 2008-2011
    • Zukunftsorientierung pro Art des Gewächshausbetriebs (2011)


    Mehr als die Hälfte der Landwirte, die Anfang 2010 angaben, in einen Traktor investieren zu wollen, haben dies mittlerweile realisiert. Außerdem haben 28% den Schlepper noch nicht gekauft, planen dies aber noch zu tun.

    Anfang 2010 sprach AgriDirect mit mehr als 3.500 Landwirten in Deutschland, die in Kürze in einen Traktor investieren wollten. Anderthalb Jahre später wurden 1.000 von ihnen aufs neue kontaktiert und sie wurden nach der Realisierung dieser Investitionen befragt.

    Im letzten Jahr wurde eine ähnliche Überprüfung bei Landwirten, die in 2009 in einen Traktor investieren wollten, durchgeführt. Damals hatten 40% den Traktor schon gekauft und 27% wollten diese Investition noch tätigen. Landwirte konnten also in 2010 ihre Pläne besser realisieren als in dem, für viele schwierigen, Jahr 2009.

    Dreiviertel der in der zweiten Jahreshälfte von 2010 geplanten Investitionen wurden mittlerweile realisiert.
    Von den Landwirten die Anfang 2010 angaben, in der ersten oder zweiten Jahreshälfte von 2010 investieren zu wollen, haben 68% beziehungsweise 76% auch tatsächlich einen Schlepper gekauft. Diese Prozentsätze liegen deutlich höher als der Durchschnittswert von 52%. Die Landwirte, die während der Befragung noch nicht genau wussten, wann sie investieren wollen, haben schließlich diese Investition weniger oft realisiert.

    Aus den hier genannten Daten geht hervor, dass wenn es die wirtschaftliche Lage zulässt, landwirtschaftliche Betriebe ihre Pläne auch tatsächlich durchführen. Indem man sich systematisch mit diesen Betrieben beschäftigt nimmt die Chance, neue Maschinen zu verkaufen und somit den Marktanteil zu vergrößern, erheblich zu.

    • Hat man den Schlepper gekauft?
    • Tatsächlicher Kauf Schlepper in Verhältnis zur genannten Investitionsfrist


    36% der Landwirte, die in 2010 in Sonnenkollektoren investieren wollten, haben diese Investition mittlerweile getätigt. Von denjenigen, die diese Investition noch nicht durchgeführt haben, wollen mehr als 42% diese Pläne noch in Kürze in die Tat umsetzen. Es ist gut möglich, dass der durch die Regierung angekündigte Subventionsrückgang hinsichtlich Photovoltaikanlagen, die Landwirte zu schnellen Entscheidungen angeregt hat.

    Dies ergibt die telefonische Befragung, die AgriDirect aus Viersen bei mehr als 1.500 Landwirten in Deutschland durchgeführt hat. Das Projekt lief Anfang Oktober 2011 und dabei wurden Landwirte mit Ackerbau und Viehzucht angerufen. Diese Landwirte hatten in 2010 bei einer ähnlichen Befragung gesagt, in Kürze in eine Photovoltaikanlage investieren zu wollen.

    AgriDirect stellte an die Landwirte, die noch Investitionspläne haben, die Frage nach dem Zeitraum der Investition. Von denjenigen, die dies schon wissen, werden die meisten noch in 2011 oder im ersten Halbjahr von 2012 Sonnenkollektoren auf ihre Dächer platzieren (41,5%).

    Auffällig ist es, dass einer von fünf Landwirten, die im letzten Jahr schon investiert haben, noch mehr Sonnenkollektoren anschaffen will.
     

    • Photovoltaikanlage gekauft?
    • Investitionstermin Photovoltaikanlage bei Landwirten


    Eine Einladung zu Ihrem Stand auf der Agritechnica an ihre Zielgruppe online verschicken. Dies können Sie mit einer Anzeige auf agri-treff kostengünstig und einfach verwirklichen. Der nächste agri-treff Newsletter wird am 3. November versandt – genau wenn die Landwirte ihren Messebesuch planen!

    Mit einer Anzeige auf agri-treff können Sie in dem Sektor Ihrer Zielgruppe, diese gezielt zu Ihrem Stand auf der Agritechnica einladen. Die Landwirte klicken dann auf Ihre Anzeige, welche auf agri-treff.de geschaltet ist und auf der auch ein Link nach Ihrer eigenen Internetseite platziert werden kann.

    Jeder einzelne Sektor empfängt den E-Mailnewsbrief am 3. November, perfekt zum Planen des Messebesuches:
    • professionelle Viehhalter 12.000 E-Mailadressen
    • Ackerbauer ab 50 Ha Ackerbau 8.000 E-Mailadressen
    • Lohnunternehmer 800 E-Mailadressen
    • Biogasbetreiber 1.600 E-Mailadressen
    • Winzerbetriebe 500 E-Mailadressen

    Gerne besprechen wir diese Möglichkeiten mit Ihnen, kontaktieren Sie uns.



    Sie haben vermutlich eine Adressendatei Ihrer landwirtschaftlichen Zielgruppe. Haben Sie aber wirklich alle Betriebe in Ihrer Zielgruppe im Fokus? Sind alle Betriebe in Ihrer Datei noch aktiv? Und was genau wissen Sie, pro Adresse, über die Betriebe Ihrer Zielgruppe? AgriDirect analysiert für Sie Ihre Datei kostenlos! Dies bedeutet, dass Ihre Datei mit der deutschen, landwirtschaftlichen Datei von AgriDirect abgeglichen wird.

    Seit 2008 werden jährlich fast alle landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland durch AgriDirect telefonisch kontaktiert. Während dieser Anrufaktionen werden Betriebsdaten, so wie Anbaukulturen, Arealgrößen als auch Viehbestände kontrolliert und wo nötig ergänzt. Somit verfügt AgriDirect über die aktuellste und meist deckende Adressendatei von landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland.

    An Hand eines Abgleichs, kann Folgendes festgestellt werden:
    - Die Anzahl der Betriebe, die in Ihrer Datei aktiv sind oder die Tätigkeit eingestellt haben.
    - Die Anzahl der Betriebe, die in Ihrer Datei doppelt enthalten sind.
    - Die Anzahl der Betriebe, die in Ihrer Datei innerhalb als auch außerhalb Ihrer Zielgruppe stehen.
    - Die Anzahl der Betriebe Ihrer Zielgruppe, welche in Ihrer Datei fehlen.

    Die Resultate dieser Analyse werden Ihnen in einer Tabelle präsentiert. An Hand dieser Resultate, machen wir Ihnen gerne ein konkretes Angebot für eine komplette Aktualisierung oder Ergänzung Ihrer Datei.
     



    Der Prozentsatz dieser Baumzüchter, die den Betrieb in Kürze einstellen wollen, ist gestiegen. In 2010 wollten mehr als 10% den Betrieb beenden, jetzt sind dies fast 13%. Der Prozentsatz der Baumzüchter mit Expansions- oder Nachfolgeplänen sinkt in diesem, wie im vorigen Jahr.

    Im Zuge des jährlichen BaumzuchtScanners inventarisiert AgriDirect u. a. die Zukunftsorientierungen der niederländischen Baumzüchter. Hierfür wurden im September 2011 mehr als 2.200 Baumzüchter in den Niederlanden angerufen.

    In der gesamten Gruppe der Baumzüchter ist der Prozentsatz der Expansions- oder Nachfolgepläne von 9,4% in 2009 auf 7,8% in 2011 gesunken. Der Prozentsatz derjenigen, die den Betrieb beenden wollen stieg in der gleichen Zeitspanne von 10,6% auf 12,7%.
    Den selben Trend sieht man bei Betrieben mit 12 oder mehr Hektar Baumschule. Der Prozentsatz der Expansionspläne liegt hier wohl deutlich höher und der Prozentsatz hinsichtlich der Beendigungspläne wesentlich niedriger als beim Sektordurchschnitt.

    • Entwicklung Zukunftsorientierung Baumzüchter Niederlande