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Montag 18 Juni 2018

Expansionspläne bei niederländischen Blumenzwiebelzüchtern um fast ein Viertel gesunken

Der Anteil der Blumenzwiebelzüchter, die expandieren wollen, ist um 4,3 % gesunken. Im Jahr 2016 waren noch fast 20 % bereit zu expandieren, Ende 2017 waren es 14,5 %. Die Anzahl der Betriebseinstellungen bleibt mit 8,1 % in etwa gleich.

Das zeigt der jährliche BlumenzwiebelScanner von AgriDirect, der Ende 2017 stattfand. In dieser Zeit wurden rund 850 niederländische Zwiebelzüchter im Rahmen einer telefonischen Befragung unter anderem zu ihren Geschäftsaktivitäten, Investitionsplänen und Zukunftsabsichten befragt.

Die meisten Erweiterungen bei Hyazinthenzüchtern
Im Zeitraum von 2012 bis 2015 haben wir einen steigenden Anteil an Expandern festgestellt. Ab 2016 scheint sich dieser Trend umzukehren. Dies ist das zweite Mal in Folge, dass die Anzahl der Erweiterungen zurückgegangen ist. Der Anteil der Erweiterungen ist mit 25 % der höchste unter den Hyazinthenzüchtern. Mit 13,8 % sind die Lilienzüchter am wenigsten bereit, ihr Geschäft auszuweiten.

Betriebseinstellungen bleiben stabil
Der Anteil der Betriebseinstellungen blieb mit 8,1 % in etwa gleich hoch wie im Jahr 2016. Die Zahl der Unternehmen, die ihren Betrieb einstellen wollen, ist bei den Narzissenanbauern am höchsten (9,1 %) und bei den Krokuszüchtern am niedrigsten (2,4 %).

Prozentsatz der Nachfolger verringert
Ein Nachfolger wird bei 33,2 % der niederländischen Zwiebelzuchtbetriebe erwartet. Dies bedeutet, dass der Prozentsatz niedriger ist als im Jahr 2016 (36,6 %). Bei 19,5 % der Unternehmen ist ein Nachfolger zur Übernahme bereit, bei 13,7 % ist der Nachfolger bereits in die Partnerschaft eingebunden. Die meisten Nachfolger sieht man beim Lilienanbau (57,5 %).

Reaktion von René le Clercq, Vorsitzender der KAVB-Kettenorganisation:
"Wir sehen, dass der Markt für Trockenverkäufe stabil ist und dass die Schnitttulpen in den letzten Jahren stark gewachsen sind. Wir erwarten in den kommenden Jahren eine weitere Expansion bei den hochmodernen Tulpen, die auch durch den kürzlich veröffentlichten Rabobank-Bericht unterstützt wird. Für Lilien war das letzte Jahr jedoch viel komplizierter. Die Lilie ist eine Pflanze mit starken Spitzen, aber auch starken Tälern. Trotz einiger Rückschläge im Anbau gab es im vergangenen Jahr noch ein großes Angebot. Dies wirkte sich negativ auf die Preisbildung aus. Verschärft wurde dies durch die Probleme beim Export von Lilienzwiebeln nach China. Der Handel wurde hart getroffen, was sich in der gesamten Kette bemerkbar machte. China ist und bleibt ein wichtiger Markt für unsere Branche, aber der Lilienanbau tritt zur Zeit auf der Stelle. Die Ergebnisse dieser Untersuchung haben auch gezeigt, dass dies der Fall ist.

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